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UV-Belastung im Sommerurlaub:
Augen müssen unabhängig vom Hauttyp geschützt werden

Sonnenbrille mit UV-Schutz

Im Sommerurlaub sind Haut und Augen der gefährlichen UV-Strahlung der Sonne besonders intensiv ausgesetzt. Wer im Büro arbeitet und sich im Sommer eine dreiwöchige Auszeit auf Mallorca gönnt, bekommt auf der Mittelmeerinsel dieselbe Dosis UV-Strahlung ab, wie während eines ganzen Jahres in Köln oder Berlin. Urlauber, die ihren Hauttyp kennen, können sich mit der richtigen Creme schützen. Für die Augen gilt: Eine Sonnenbrille mit integriertem UV-Filter ist unabhängig von Teint, Haar- und Augenfarbe Pflicht.

Die Folgen einer übermäßigen UV-Belastung sind bekannt: neben einem schmerzhaften Sonnenbrand, der sofort sicht- und spürbar ist, drohen Schädigungen, die sich erst zeitversetzt zeigen, wie vorzeitige Hautalterung und schlimmstenfalls die Bildung von Hautkrebs. Wie stark die unsichtbare UV-Strahlung die Haut schädigt, ist abhängig vom jeweiligen Hauttyp. Während Menschen mit heller, sommersprossiger Haut und rötlichen Haaren sich nur kurz und gut geschützt mit extra-hohem Lichtschutzfaktor in der Sonne aufhalten sollten, ist die Eigenschutzzeit der Haut bei Urlaubern mit dunklem Teint, dunklen Haaren und braunen Augen bis zu dreimal so lang.

Keine Abstufungen beim UV-Schutz für die Augen
Anders sieht es bei den Augen aus. Eine Einordnung in „Augentypen“ entsprechend der Hauttypen gibt es nicht. Unabhängig davon, wie hell oder dunkel Haut und Augen sind, müssen die empfindlichen Sinnesorgane bei jedem Urlauber in gleichem Maße mit einer Sonnenbrille geschützt werden. Eine Abstufung in „UV-Schutzfaktoren“ gibt es bei Brillen im Gegensatz zu Cremes nicht. Um Augensonnenbrand und Netzhautschäden vorzubeugen, muss die Brille zu 100 Prozent schützen. Brillen mit CE-Kennzeichen belegen, dass die Gläser einen entsprechenden UV-Filter enthalten. Um sicherzugehen, dass UV-Strahlen nicht von der Rückseite der Brillengläser ins Auge reflektiert werden, können diese zusätzlich mit einer Rückseitenentspiegelung versehen werden.

Achtung: Der UV-Schutz ist nicht zu verwechseln mit dem Blendschutz einer Sonnenbrille. Dieser gibt lediglich an, wie dunkel die Gläser getönt sind, sprich, wie viel sichtbares Licht durch sie hindurchdringt: von 0 für eine sehr helle Tönung mit hoher Lichtdurchlässigkeit bis 4 für sehr dunkle Gläser. Die Blendschutzkategorie sagt jedoch nichts über den Schutz vor den unsichtbaren UV-Strahlen aus.

Schutz exponierter Körperstellen auch bei wolkigem Himmel
Ist der Himmel über Mallorca bewölkt, deutet das keinesfalls auf eine verringerte UV-Belastung hin. Im Gegenteil: Eine leichte Bewölkung schmälert das Sonnenbrandrisiko nur geringfügig. Durch eine vermehrte Lichtstreuung kann es sogar sein, dass das Risiko, sich Haut und Augen zu verbrennen höher ist als bei klarem Himmel. Gerade die „Sonnenterassen“ des Körpers wie Gesicht, Schultern und Nacken sollten daher auch bei wolkigem Himmel mit Sonnenbrille bzw. Sonnencreme geschützt werden.

Quelle: Kuratorium Gutes Sehen

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